MVL ist relevant. Relevant für  das Systemdie Region  und die Familie

Die Mineralölverbundleitung GmbH Schwedt ist ein mittelständisches Dienstleistungsunternehmen der chemischen Industrie.
Ihr Tagesgeschäft ist regelbasiert und sicherheitsfokussiert. 
Ihre Unternehmenskultur erfolgsorientiert und sozialbasiert. 

Systemrelevant

  • Strategische Partnerin durch Spezialistentum
  • Sichert 25% der deutschen Rohölimporte
  • In Deutschland läuft jeder 5. l Kraftstoff als Rohöl durch das MVL-System
  • Energie für über 20 Mio. Menschen
  • Über 1 Milliarde Tonne Umschlag 

Regional verbunden

  • Arbeitgeber / Mittelstand
    - 63 Arbeitsplätze 
    - Betriebsrat 
  • Ausbildungsunternehmen
    - Bedarfsgerechte Ausbildung
    - Zukunftsweisende Berufe
    - Junge Ausbilder 
  • Auftraggeber
    - 8-9 Mio.€ Auftragsvolumen
    - Region hat Vorrang
  • Unterstützer und Förderer 

Familienfreundlich

  • Manteltarifvertrag Chemie-Ost = einer der besten Tarifverträge!
  • flexible, lebensphasenorientierte Zeiteinteilung
  • Mobiles Arbeiten möglich
  • Gelebte Work-Life-Balance-Kultur
  • Modernes Gesundheitsmanagement

UNSER MANAGEMENT

Fabrice Tonnelier
Geschäftsführer der Mineralölverbundleitung GmbH Schwedt

Ralf Schairer, PCK GmbH
Stiller Geschäftsführer der Mineralölverbundleitung GmbH Schwedt


UNSER VERHALTENSKODEX

Das positive Ansehen unseres Unternehmens und das uns entgegengebrachte Vertrauen der Gesellschafter, Partner, Behörden - und nicht zuletzt unserer Nachbarn - basieren auf Verantwortungsbewusstsein und gesetzestreuem Verhalten.

Fabrice Tonnelier, MVL Geschäftsführer

12 Goldene Regeln als Grundsatzdokument

Unser Tagesgeschäft ist regelbasiert und sicherheitsfokussiert. Unsere Unternehmenskultur erfolgsorientiert und sozialbasiert.

Das ist nicht selbstverständlich. 
Wir arbeiten täglich daran unsere Werte zu bewahren.
Das MVL-Grundsatzdokument unterstützt uns dabei und führt uns integer durch unseren Arbeitsalltag. 

Unser Verhaltenskodex für Sie als PDF:

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UNSERE GESELLSCHAFTER

Energie für über 20 Mio. Menschen sichern

Gemeinsam!

Die Mineralölverbundleitung GmbH Schwedt steht seit über 60 Jahren für Erfahrung im Transport, Umschlag und in der Lagerung von Rohöl. Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens ist eine stabile Gesellschafterstruktur mit starken Partnern aus der Raffinerie- und Energiebranche.

Unsere Gesellschafter vereint das gleiche Verständnis für Versorgungssicherheit, technische Zuverlässigkeit und verantwortungsvolles sowie zukunftsweisendes Handeln ein. Damit bilden sie ein solides Fundament für die Weiterentwicklung der MVL. 

55%

TotalEnergies (TE) ist mit 55 Prozent an der MVL beteiligt. Die TRM mit Sitz in Leuna, Sachsen-Anhalt, ist eine der modernsten, größten und energieeffizientesten Rohölverarbeitungs-Anlagen in Europa.

 

45%

Die PCK Raffinerie GmbH in Schwedt ist mit 45 Prozent an der MVL beteiligt. 
Das petrochemischen Unternehmen ist für die regionale sowie überregionale Energieversorgung systemrelevant. 


UNSERE GESCHICHTE

Sechs Meilensteine

MVL steht heute für zuverlässige Infrastruktur, hohe Betriebssicherheit und die Fähigkeit, sich erfolgreich an neue Anforderungen der Energieversorgung anzupassen.

Ihren Weg können wir in sechs zentrale Entwicklungsphasen gliedern: vom Aufbau der Erdölverarbeitung in Schwedt über den Ausbau eines leistungsfähigen Leitungs- und Speichersystems bis hin zur Neuausrichtung nach 1990. 
Ab 2000 fokussierte sich MVL und ihre Gesellschafter auf Modernisierung, Sicherheit, Umweltmanagement und technische Weiterentwicklung des Betriebes.
 
2023 mussten wir uns aufgrund des weltpolitischen Geschehens betrieblich komplett neu orientieren. 
Seit 2024 nimmt das Change Management Fahrt auf. Schritt für Schritt und konsequent werden vorhandene Strukturen auf Kompatibilität mit heute und morgen hinterfragt und entsprechend optimiert. 
 

seit 2023

Herausforderungen und Chancen

Die Folgen des Ukrainekrieges bekam MVL deutlich zu spüren. Um die Energieversorgung aufrecht halten zu können, mussten komplexe Umstellungsprozesse innerhalb kürzester Zeit passieren. Im Jahr 2023 gelang uns die erfolgreiche Umstellung auf mehrere Rohölsorten.
2024 stellte MVL die Weichen für einen umfassenden Struktur- und Kulturwandel. Bis 2028 sollen die bereichsübergreifenden Optimierungsprozesse in den täglichen Arbeitsabläufen integriert sein. 
2025 feierte die Mineralölverbundleitung GmbH Schwedt ihr 60. Firmenjubiläum. 

2000 bis 2022

Modernisierung, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit

Seit dem Jahr 2000 steht die kontinuierliche Sanierung, Modernisierung und technische Weiterentwicklung im Fokus. Dazu zählen umfangreiche Sanierungsprogramme, die Erneuerung von Pumpstationen, Automatisierungstechnik, Messhäusern und Leitwarten sowie Projekte zur Erhöhung der Betriebssicherheit. Bedeutende Meilensteine waren das 50-jährige Jubiläum im Jahr 2015, die Inbetriebnahme einer modernen Leitwarte 2018, Zertifizierungen nach ISO 14001 und ISO 27001 sowie die Ankunft der milliardsten Tonne Rohöl im Jahr 2022. 

1990 bis 1999

Neuausrichtung nach der Wende

Mit der politischen und wirtschaftlichen Neuordnung ab 1990 veränderte sich auch das Profil der MVL grundlegend. Aus dem volkseigenen Betrieb wurde die Mineralölverbundleitung GmbH Schwedt. Die Gesellschafterstruktur wurde neu geordnet, Aufgabenbereiche wurden übergeben oder neu zugeschnitten, und Lagerung sowie Transport von Erdöl rückten stärker in den Mittelpunkt. Gleichzeitig begann die technische Modernisierung, unter anderem durch Automatisierungsprojekte und Stresstests an Pipelineabschnitten.

1980 bis 1989

Neue Aufgabenfelder und technische Erweiterung

Die 1980er-Jahre waren geprägt durch neue Transport- und Lageraufgaben. Neben dem Transport von Erdöl gewann insbesondere der Transport von Ethylen sowie von Diesel- und weiteren Mineralölprodukten an Bedeutung. Die Nutzung bestehender Leitungen wurde erweitert und angepasst, etwa durch den Einsatz der Leitung Schwedt–Rostock als sogenannte „Weiße Leitung“.

1970 bis 1979

Ausbau zum leistungsfähigen Verbundsystem

In den 1970er-Jahren entwickelte sich die MVL zu einem wichtigen Kombinatsbetrieb des VEB Petrolchemisches Kombinat Schwedt. Das Leitungsnetz wurde deutlich erweitert, unter anderem durch neue Erdöl-, Rohbenzin- und Ethylenleitungen. Gleichzeitig entstanden wichtige Betriebs- und Speicherstrukturen wie die Leitzentrale Heinersdorf, das Zentraltanklager Spergau und der Untergrundspeicher Teutschenthal.

1958 bis 1969

Standortentscheidung und Aufbau der Grundstruktur

Mit der Festlegung Schwedts als Standort für ein Erdölverarbeitungswerk begann 1958 die Entwicklung der späteren MVL. In den 1960er-Jahren wurden die Grundlagen für ein leistungsfähiges Rohrfernleitungsnetz geschaffen. Dazu gehörten unter anderem die Inbetriebnahme der Erdölleitung „Freundschaft“, der Bau der Erdölleitung Schwedt–Leuna, die Gründung der Aufbauleitung Mineralölverbundleitung Heinersdorf sowie die Entstehung des VEB Mineralölverbundleitung Schwedt. Auch das Tanklager Heinersdorf wurde in dieser Phase aufgebaut.


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